Gerade wenn es in die dunkle Jahreszeit hereingeht ist es wichtig, dass die Scheinwerfer intakt sind und man nicht nur gut sieht sondern auch selber gesehen wird. Vor allem bei Dunkelheit, Nebel, Regen, Dämmerlicht oder Schneefall ist es wichtig dass alle Verkehrsteilnehmer gut erkennbar sind. Durch blendende Autos oder Fahrzeuge mit nur einem funktionstüchtigen Frontscheinwerfer oder defekten Rückleuchten stellen ein beträchtliches Sicherheitsrisiko dar.
Die Fachleute des TÜV Rheinland regelmäßig die Lichtanlagen an Fahrzeugen und haben im vorigen Jahr bei rund acht Millionen Hauptuntersuchen bei 20 Prozent der Autos erhebliche Mängel entdeckt. Der Großteil dieser Mängel hatte mit defekten Leuchten, matten Reflektoren, gesprungenes oder fehlendes Scheinwerferglas und nicht funktionierenden Leuchtweitenregelungen zu tun.
Die Leuchtweitenregelungen tragen bei unterschiedlichen Beladungszuständen maßgeblich zum Sehen bei und mindern das Gefährdungspotential der Blendung. Wenn man die Leuchtweitenregelung betätigt, bewegen sich die Lichtkegel hoch oder runter. An einer Hauswand oder einem Garagentor lässt sich ganz einfach testen wie hoch das Licht steht.
Zusammen mit dem Kfz-Gewerbe und der Deutschen Verkehrswacht führt der TÜV in jedem Jahr pünktlich zu Herbstbeginn einen Lichttest durch. In allen 150 Servicestationen kann man die Beleuchtungsanlage seines Fahrzeugs kostenlos checken lassen. Die gilt übrigens auch für Nutzfahrzeuge. Wenn alles in Ordnung ist, bekommt man eine Licht-Test-Plakette für die Frontscheibe.
Jedes Jahr beteiligen sich circa zehn Millionen Autofahrer an der Test-Aktion. Die Mängelquote von fast 40 Prozent beweist, dass der Licht-Test eindeutig notwendig ist. Wenn man die Quote auf den Pkw-Bestand in Deutschland hochrechnet, bedeutet das, dass ungefähr 18 Millionen Fahrzeuge ohne ausreichende Beleuchtung auf den Straßen unterwegs sind und dadurch eine Gefahr für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer darstellen.
